Für einen Versicherungskonzern wie die Gothaer spielen Fragen der Mobilität natürlich eine große Rolle. Nicht nur im Kontext „Versicherung von Fortbewegungsmitteln“, sondern auch als Arbeitgeber von 6.000 Mitarbeitern. Denn diese müssen, wie alle Arbeitnehmer, tagtäglich ihren Weg zur Arbeit hinter sich bringen – mit Auto, Bahn, Zug, Fahrrad oder zu Fuß.

Wie steht es wirklich um die Mobilität?

Eigentlich sollte dies auch kein Problem darstellen, denn heutzutage ist davon auszugehen, dass unsere Gesellschaft durch den technischen Fortschritt ein immer größeres Maß an Mobilität erlangt. Aber: Ist dies wirklich so oder anders herum gefragt – gibt es diese Mobilität überhaupt noch? Menschen stehen täglich mit dem Auto im Stau, finden keinen Parkplatz, andere warten auf ständig verspätete Nahverkehrs- und Fernzüge oder bewegen sich auf nicht wirklich sinnvoll angelegten Fahrradwegen, auf denen man sich deshalb ständig der Gefahr durch andere Verkehrsteilnehmer aussetzt. Alles vielleicht doch nicht so einfach, oder?

Zum Beispiel ganz aktuell: Am Montag galt in Paris ab 5.30 Uhr wegen Smog und Luftverschmutzung ein Fahrverbot von Fahrzeugen, deren Kennzeichen mit einer geraden Zahl enden, und in Köln fuhr am Dienstag kaum eine Bahn bzw. ein Bus der KVB, da der öffentliche Dienst zum Streik aufgerufen hatte. In beiden Situationen galt es sich zu überlegen, welche Alternative man einschlägt, um an seinen Arbeitsplatz zu gelangen.

Blogparade als Fortsetzung unserer Gedanken zum Thema „Mobilität“

In den vergangenen Wochen haben wir uns hier auf dem Blog über Projekte wie autofreie Siedlungen (wie etwa in Köln-Nippes) oder alternative Fortbewegungsmittel (wie etwa E-Bikes) schon Gedanken gemacht und würden uns wünschen, dass solche Gedanken nun im Rahmen einer Blogparade eine Fortsetzung finden.

Uns interessieren hierbei folgende Teilaspekte:

Es sei hierzu aber noch einmal angemerkt, dass keinesfalls alle Fragen beantwortet werden müssen. Die Fragen sind nur beispielhaft und sollen nur ein wenig helfen, sich Aspekten dieses Themas zuzuwenden.

  • Wie sieht es mit eurer Mobilität aus? Gleicht es nicht teilweise einem Abenteuer zur Arbeit zu gelangen? Was erlebt ihr so dabei? Was nervt euch so richtig beim Autofahren/Radfahren/Bahnfahren?
  • Was tut man auf dem Weg zur Arbeit? Fahrtzeit ist Lebenszeit. Wie gestaltet ihr eure Fahrtzeit? Was hat sich in den vergangenen Jahren beim Bahnfahren, beispielsweise durch digitale Geräte und digitale Informationsaufnahme, geändert?
  • Was gibt es für neue Konzepte? Wie würdet ihr es euch in Zukunft wünschen? Wohin geht die Reise? Beispiele: autofreie Stadtteile, E-Bikes oder -Autos, Fahrradautobahnen, On-Demand-Bus, mehr Home-Office als Konzept gegen Stau und Smog, …

Update: Verlängerung bis zum 17. Mai!

Was ist eine Blogparade? Recht einfach wird dies hier erklärt.

Wie beteilige ich mich? Schreibt einen Artikel zu einem der Bereiche des Themenkomplexes, verlinkt unseren Artikel dort und hinterlasst zusätzlich hier einen Kommentar.

Wie lange habe ich Zeit? Bis zum 3. Mai 17. Mai — dazwischen liegt Ostern (18.-21.4.) mitsamt der Osterferien.

Wir sammeln an dieser Stelle alle Artikel, verlinken auf diese und werden nach Ablauf der Blogparade ein kleines E-Book herausgeben.

Wir freuen uns auf eure Beiträge!

Die Beiträge:

  1. Blogparade Mobility
    „Die Zeiten der unbegrenzten Mobilität und nicht vorhandener Geschwindigkeits-Begrenzungen aus Kindertagen sind definitiv vorbei. Gefragt ist Nachhaltigkeit.“
  2. Projekt „EnMoVer“ – Energie und Mobilität im Verbund
    „Das Projekt „Energie und Mobilität im Verbund“ (kurz: EnMoVer): Ein Fahrzeug – ähnlich wie beim Carsharing – wird von verschiedenen Personen genutzt. Wir wollen eine möglichst hohe Auslastung der Fahrzeuge erreichen. Zum einen kann dadurch ein großer Personenkreis von dem Angebot profitieren. Zum anderen verbessert dies – aufgrund der geringen Verbrauchskosten – die Wirtschaftlichkeit der Elektroautos gegenüber konventionell betriebenen Fahrzeugen.“
  3. Mobi Dig: Vom Wal zum Wandel
    Bei all der großartigen Technik frage ich mich persönlich jedoch: Was geschieht, wenn besagte Uhr bei Gefahr nicht vibriert und die Technik hinter dem selbst gesteuerten Auto einmal einen Aussetzer hat? Wer trägt da die Verantwortung für einen Unfall, wenn er denn passiert?
  4. Gibt es noch Mobilität – Blogparade!?
    Also ich bin kein aktiver Autofahrer und bediene mich öffentlicher Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn. Mit der Bahn fahre ich am meisten zur Arbeit und dann gehe ich noch ein wenig zu Fuss. Diese Art des Zurarbeitkommens gefällt mir und ich kann mich nicht beschweren. Meistens sind ÖV pünktlich und man kann gut zur Arbeitsstelle gelangen.
  5. Gedanken zur VeloCityRuhr II: Lastenfahrräder in der Metropole.
    Alle Welt redet zurzeit vom dem Großstadttrend “Lastenfahrräder”. Es gibt Händler, Initiativen, Messen und Nutzer, die in den Zeitungen und Berichten bemüht werden. An Rhein und Ruhr sind diese Räder aber noch nicht so alltäglich im Stadtbild aufzufinden, wie in Kopenhagen oder den Niederlanden. Wir haben uns mal auf die Suche begeben.
  6. Blogparade: Gibt es Mobilität? Motorrad, Auto, Carsharing: So bewegen sich die Deutschen
    CreditPlus finanziert u.a. Autos, Motorräder, Roller und E-Bikes und arbeitet dabei eng mit Händlern zusammen. Daher führen wir immer wieder Umfragen rund um das Thema Mobilität durch, um stets über aktuelle Trends auf dem Laufenden zu sein.
  7. Teilnahme an der Blogparade: Gibt es überhaupt noch Mobilität?
    Immer häufiger sehen wir Elektro-Räder und Elektro-Fahrzeuge auf den Straßen, auf den Plakaten und Co. Warum nicht zugreifen? Für viele Menschen bewegen sich Elektro-Fahrräder leider noch im unerschwinglichen Bereich, von Elektro-Autos mal ganz abgesehen.
  8. Im Netz der Mobilität
    Das Thema der Vernetzung wird besonders in der digitalen Welt immer präsenter. Angefangen bei der Netzabdeckung über die sozialen Netzwerke und hin zum Internet der Dinge, bei dem sich beispielsweise das Thermostat online den Wetterbericht aufruft und danach einstellt oder ich per Smartphone mein geparktes Auto wiederfinden kann.
  9. 5000 Kilometer im Monat durch den Osten Deutschlands
    „Ich fahre leidenschaftlich gerne Auto“, sagt Simone Segeth. Zum Glück, kann man sagen. Denn das Gebiet, das sie betreut, ließe sich weder per Fahrrad noch per Bahn betreuen. Und so verbringt sie einen Großteil des Tages hinter dem Steuer ihres grauen Kombis.
  10. Home Office als Antwort auf aktuelle Fragen der Mobilität in modernen Gesellschaften
    Das Thema Mobilität mit all seinen negativen Erscheinungen in der heutigen Zeit könnte vielleicht entzerrt werden, indem man immer mehr Menschen es ermöglichen würde, von Zuhause aus zu arbeiten.
  11. Das Dienstfahrrad als Zukunftsfaktor
    Wenn über das Thema „Mobilität der Zukunft“ gesprochen wird, kommt man an einem Verkehrsmittel nicht vorbei: Dem Fahrrad. Denn dass das Zweirad auf Kurzstrecken die effizienteste Fortbewegungsmöglichkeit ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen.


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[Bildquelle oben: Foto by Ingo Bernhardt (Creative Commons-Lizenz/Flickr/Foto cropped slightly)]