Warum Gewürze gesund und lecker sind!

Jeder kennt sie, doch die wenigsten wissen über ihre genaue Wirkung und Inhaltsstoffe Bescheid. Gewürze sind fester Bestandteil vieler Gerichte. Egal ob klassisch mit Salz und Pfeffer oder etwas experimentierfreudiger mit Ingwer, Zimt oder Kümmel. Mahlzeiten werden durch Gewürze verfeinert und im Geschmack abgerundet. Zudem  haben Kräuter und Gewürze nicht nur rein kulinarisch eine Bedeutung, sondern können auch positiven Einfluss auf den Körper haben. Beispielsweise können Sie  die Fettverbrennung anregen, wirken entzündungshemmend und können sogar den Blutzuckerspiegel senken beziehungsweise stabilisieren. Hier ein kurzer Überblick über unterschiedliche Gewürze und Ihre Wirkung.

Cayenne Pfeffer (Chili)

Cayennepfeffer ist nicht gleich Pfeffer. Eher bekannt als spanischer Pfeffer oder Chili mit Ursprung in Lateinamerika. Die Chilischote gilt als wirkungsvoller Entzündungshemmer. Zudem steigert Chili die Ausschüttung von Magensäure und regt somit den Stoffwechsel und die Verdauung an.

Aber auch äußerlich angewandt  kann Cayenpfeffer in der Medizin ihre Wirkung entfalten. Chili regt die Durchblutung der Haut an, wirkt leicht schmerzstillend und kann dadurch verspannte Muskeln lockert. Aus diesen Gründen wird Chilli/Cayenpfeffer als Bestandteil in Cremes, Salben und Wärmepflastern angewendet.

Die Schärfe der Chilichote wirkt auf die Wärme-Rezeptoren im Körper. Ein chemischer Hitzereiz wird ausgelöst. Daher werden auch kalte scharfe Speisen als heiß wahrgenommen. Auch äußerlich reagiert der Körper genauso und die Chilischärfe wird als wärmend empfunden.

 

Zimt

 Zimt auf dem Milchreis ist ein Klassiker aus der Kindheit. Mit Zucker vermischt, ist Zimt ein Hochgenuss. Doch Zimt kann noch viel mehr als den Milchreis versüßen. Das besondere Gewürz (Ceylon-Zimt) wird aus der Rinde von Zimtbäumen gewonnen. Zimt wirkt sich in mehrerlei Hinsicht positiv auf unsere Gesundheit aus. Der Blutzuckerspiegel kann stabilisiert werden und die Blutfettwerte können positiv beeinflusst werden. Der Geruch von Zimt kann zudem im Körper ein Sättigungsgefühl auslösen und so helfen, falls gewünscht, seine Nahrungsaufnahme natürlich zu reduzieren.

Man unterscheidet den hauptsächlich aus Skri Lanka stammenden Ceylon-Zimt von dem etwas schärfer würzenden Cassia-Zimt, meist aus China oder Indonesien. Die Cassia Zimtstangen enthalten einen höheren Anteil an Cumarin, welches allerdings in hohen Dosen als gesundheitsschädlich gilt.

 

Ingwer

Ingwer ist eine Wurzelknolle, die im tropischen und subtropischen Bereich wächst. Beispielsweise wird Ingwer in Indien, Indonesien, Vietnam, China  angebaut.

Wer mit Reisekrankheit zu kämpfen hat, der sollte stets eine Knolle Ingwer dabei haben. Denn Ingwer hilft gegen Übelkeit. Weitere Vorteile wie die antivirale Wirkung bei Erkältungssymptomen oder anderen Erkrankungen sind dem Ingwer zuzuschreiben. Ingwer regt die Durchblutung an und sorgt dafür, dass die roten Blutkörperchen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Egal ob heiß aufgebrüht als Tee oder als gekühlte Erfrischung. Ingwer überzeugt mit exotisch scharfem Geschmack  und kann seine Wirkung in verschiedenen Gerichten/Getränken entfalten.  Dazu den Ingwer in Scheiben schneiden und mit dem Essen kochen oder mit ein wenig Honig und einer frischen Zitrone mit kochendem  Wasser aufgießen. Einige Minuten stehen lassen, damit der Ingwer die wichtigen Inhaltsstoffe im Wasser abgeben kann. In Ingwer befindliche ätherische Öle sind außerdem krampflösend und schmerzlindernd.

Foto: pixabay/lizenzfrei

 

Von | 2017-10-24T10:30:28+00:00 24. Oktober 2017|Kategorien: Ernährung, gesundheit, issdichgesund|Tags: , , , |

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