„Das Geld ist weg und ich bin noch da“ – langes Leben als Risiko?

Viel älter als 115 kann ein Mensch nicht werden – das sagen zumindest Forscher vom Albert Einstein Medical College in New York.  Der bisher älteste Mensch der Welt, die Französin Jeanne Calment, starb 1997 im Alter von 122 Jahren. Damit ist das Limit gesetzt. Tatsache ist allerdings, dass die Menschen immer älter werden – da liegt die Frage auf der Hand, ob das Geld für ein so langes Leben reicht?

Die Menschen sterben nicht mehr mit 50, Frauen haben die Chance weit über 80 zu werden, Männer sterben statistisch gesehen kurz vor dem 80sten Geburtstag. Diese Werte steigen allerdings kontinuierlich an. Man kann sich schnell ausrechnen – das Rentnerleben dauert bei vielen Menschen schon fast so lange wie das Erwerbsleben. Wie schafft man das eigentlich, so alt zu werden?

Die Geheimnisse der Hundertjährigen

Hier hilft die Statistik ein wenig weiter. In Sardinien, Japan und in Kalifornien sind hundertste Geburtstage häufiger als in anderen Regionen der Erde. Was machen die Menschen hier anders? Forscher sehen die optimistische Lebenseinstellung als wichtiges Kriterium. Diese Menschen haben Kriege und Entbehrungen erlebt, jedoch immer auf das Positive im Leben gesetzt. Dazu kommt in diesen Regionen eine besonders gesunde und kalorienarme  Ernährung, geistige Aktivitäten und soziale Einbindung bis ins hohe Alter. Auch die Gene spielen ihre Rolle dabei, viel Einfluss wird ihnen allerdings nicht zugestanden.  Der medizinische Fortschritt spielt natürlich eine ganz entscheidende Rolle dabei, viele Krankheiten wie Masern, Keuchhusten oder verschiedene Infektionen, die früher den sicheren Tod bedeutet haben, gelten heute als harmlos.  Vielleicht gehört auch einfach eine gute Portion Glück dazu, um ein gesetztes Alter zu erreichen. Zwangsläufig stellt sich die Frage, wie man diese gewonnene Lebenszeit finanzieren kann.

Das Geld ist weg und ich bin noch da

Die Finanzbranche spricht gerne vom Langlebigkeitsrisiko. Zu Beginn des Rentenlebens hat man noch Geld, das ist aber schnell aufgebraucht, wenn man nicht eiserne Ausgabendisziplin wahrt – und wer möchte das schon. „Das Geld ist weg und ich bin noch da?“ – das  gilt es rechtzeitig zu vermeiden. Das finanzielle Risiko des Alters lässt sich schnell auf die Versicherung verlagern – je älter man wird, desto länger wird sie zahlen müssen. Ein Beispiel aus der Praxis: Die Gothaer zahlt einer Kundin bereits seit 41 Jahren Altersrente – länger, als so manches Arbeitsleben dauert. Eine Rentenversicherung mag vom Renditegesichtspunkt her nicht die allerbeste Anlageform sein, bezogen auf ein langes Leben ändert sich diese Betrachtung aber gewaltig.   Und dieses lange Leben möchte wohl jeder genießen – gesund und in einem komfortablen finanziellen Umfeld.

Foto: pixabay/lizenzfrei

 

 

Von | 2017-05-16T09:11:45+00:00 16. Mai 2017|Kategorien: Allgemein, gesundheit, Gothaer, Versicherung|Tags: , , |

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