Der Frühling ist da – Lust auf Obst und Gemüse?

Der Frühling steht vor der Tür, das Wetter wird wieder besser und prompt steigt auch die Lust auf gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Dadurch wird die Ernährung gleich basischer. Aber was bedeutet genau basisch? Vor allem in unserer modernen Gesellschaft werden sehr viele säurebildende Lebensmittel konsumiert. Zu denen gehören beispielsweise Kaffee, Alkohol, Industriezucker, Weizenprodukte, Eier, Fleisch und noch weitere. Säure lässt uns schneller altern, weil sie sich zwischen unseren Hautzellen ablagert. Genauso macht sie dick, weil Fett eine gute Möglichkeit ist, die Säure einzulagern um die Organe vor ihr zu schützen. Sie kann jedoch nicht nur zu Schönheitsmängeln führen, sondern auch zu Krankheiten wie Bluthochdruck, Rheuma und Gicht. Daher ist es wichtig, durch eine säurearme sprich basische Ernährung unseren Säure-Basen-Haushalt zu regulieren.Das hört sich schwieriger an als es ist, da wir gerade bei Obst denken, es sei sauer, weil es häufig so schmeckt. Dabei sind die meisten Obst und Gemüsesorten sowie Pilze, Kräuter und Salate basisch oder führen zu einer Basenbildung im Körper.  Auch Kartoffeln sind basenbildend. Basen sind chemische Verbindungen im Körper, die Säuren neutralisieren.

Also warum nicht einfach mal die Nudel weglassen und sie durch Kartoffeln ersetzen? Deswegen gibt’s hier ein Rezept, das Abwechslung in den Speiseplan bringt:

Rotkohl-Tzatziki zu Ofen-Süßkartoffeln

  • 4 Portionen
  • 15 Minuten Zubereitung
  • 50 – 60 Minuten Backen

Zutaten

  • 4 große Süßkartoffeln
  • 400 g Rotkohl
  • 1 EL Weißweinessig
  • 500 g Magerquark
  • 250 g Naturjoghurt (3,5% Fett)
  • 1 – 2 Prisen Zucker
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Bund Dill

Süßkartoffeln waschen und mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit die Schale nicht im Ofen aufplatzt. Die Kattoffeln auf ein Backblech legen und auf mittlerer Schiene bei 200 °C (Umluft 180 °C) 50 – 60 Minuten backen, bis sie gar sind.

Währenddessen für das Tzatziki die äußeren Blätter vom Rotkohl entfernen. Den Rotkohl waschen und ihn bis zu dem Strunk auf einer Küchenreibe klein raspeln. Alternativ können auch mit dem Messer feine Streifen in den Kohl geschnitten werden. Anschließend den Rotkohl in einer Schüssel mit Essig und Öl vermengen und dann mit den Händen 3 – 4 Minuten kneten. 30 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit in einer weiteren Schüssel Quark und Joghurt glatt rühren und mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen, den Knoblauch schälen und dazu pressen sowie den ausgepressten Zitronensaft untermischen. Anschließend den gezupften Dill fein hacken und mit dem Rotkohl in die Joghurt-Quark Masse mischen.

Sobald die Süßkartoffeln gar sind, schneidet sie auf der Längsseite auf, aber nicht ganz durch. Legt die aufgeschnittenen Süßkartoffeln auf einen Teller und gebt das Rotkraut-Tzatziki oben drauf.

Als kleiner Tipp: Dazu passt ein grüner Salat. Bei dem Dressing kann man den Essig durch den restlichen frisch ausgepressten Zitronensaft ersetzen. Das schmeckt zum einen sehr lecker und ist zum anderen basisch.

Guten Appetit!

Foto: pixabay/lizenzfrei

 

 

 

 

 

Von | 2017-04-24T11:34:37+00:00 24. April 2017|Kategorien: Ernährung, gesundheit, issdichgesund|Tags: , , |

Ein Kommentar

  1. Debra 8. Mai 2017 um 15:25 Uhr- Antworten

    Frühling? Wo ist der Frühling? Sobald er da ist werde ich das Tzatziki allerdings ausprobieren.

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