• Hummus selber machen

Hummus selber machen – das ist auch für Kochmuffel machbar!

Inspiriert vom letzten Israel-Urlaub stieg meine Begeisterung und der Appetit auf den gesunden und leckeren „Kichererbsen-Brei“. In Deutschland ist Hummus noch nicht stark verbreitet, aber es gibt immer mehr Restaurants, die spezielle Hummus-Gerichte anbieten.

Kurz zum Hintergrund: Hummus wird hauptsächlich aus Kichererbsen hergestellt. Kircherbsen sind übrigens ein hervorragender Proteinlieferant, da sie einen hohen Anteil an Ballaststoffen haben. Zusätzlich enthalten Kichererbsen viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe wie beispielsweise Vitamin C, Folsäure, Magnesium und Eisen. Die vielen ernährungsphysiologischen Vorteile machen sie auch für Vegetarier und Veganer zu einem idealen Gerichtsbestandteil.

Hummus zum Beispiel als Brotaufstrich oder Beilage

Vor allem in Israel und weiteren nahöstlichen Ländern wird Hummus zu vielen kleinen Mahlzeiten, die auch Mezze genannt werden, vergleichbar mit Tapas, serviert. Somit ist es perfekt geeignet für einen gemütlichen Abend mit Freunden und Family. Hummus kann aber auch als Brot-/Sandwichaufstrich, als Dip oder auch als Beilage zu Fleisch oder Falafelbällchen gereicht werden. Noch ein Tipp: Wer sich generell etwas gesünder ernähren möchte, kann beispielsweise für das nächste Butterbrot anstatt Butter/Margarine einfach den selbstgemachten Hummus wählen.

Selbstgemacht schmeckt einfach besser

Durch die einfache, kostengünstige und wenig zeitaufwendige Zubereitung, kann Hummus schnell und frisch selbst zubereitet werden. Bitte lieber nicht auf ein Fertigprodukt aus dem Supermarkt zurückgreifen, denn diese enthalten oft auch Zusatzstoffe und versteckten Zucker. Meine Empfehlung ist die Eigenproduktion, denn selbstgemachter Hummus schmeckt einfach am besten und kann individuell gewürzt und verfeinert werden. Und vor allem, weiß man, was drin ist. Lediglich die perfekte Konsistenz ist eine Kunst für sich.

Auch den Variationsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt: Ergänzen Sie zum Beispiel das Basisrezept einfach mal mit etwas Roter Beete, für einen pinken Dip oder mit Avocado für einen grünen Dip.

Rezept für Hummus:

Entweder frische Kichererbsen rund 12 Stunden einweichen lassen und anschließend kochen oder 1 Glas/Dose verzehrfertige, weiche Kichererbsen nehmen. Für 500 g Kichererbsen werden um die 2 Knoblauchzehen, 5 EL Sesampaste und 3 EL frischer Zitronensaft benötigt. Alles in den Mixer und verrühren. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. Für das Topping auf den Dip ein paar EL Olivenöl verwenden.

Guten Appetit!

Von |2018-07-10T08:52:48+00:0010. Juli 2018|Kategorien: #issgesund|Tags: , |

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