Intervallfasten – ist das wirklich gesund?

Das Fasten nach Karneval wird immer beliebter. Neben dem Alkohol und ungesundem Essen an den Karnevalstagen, sind auch die Partys für den Körper sehr anstrengend. Nicht ohne Grund erwischt es viele Menschen nach Karneval mit einer Erkältung oder Grippe. Nun sind gesunde Ernährung und viel Ruhe für die Erholung wichtig.

Alle anderen, die unversehrt durch die Karnevalstage gekommen sind, können sich ebenfalls vitaminreicher ernähren um weiterhin gesund zu bleiben. Viele Karnevalisten allerdings plagt das schlechte Gewissen und sie möchten ihrem Körper einfach wieder etwas Gutes tun. Über einen begrenzten Zeitraum entscheiden sich viele Menschen für ein Fasten nach Karneval: ein bewusster Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch oder feste Nahrung. Auch unabhängig von der 40-tägigen (religiösen) Fastenzeit, gibt es immer mehr Menschen die sich für das Fasten entscheiden. Fasten ist mittlerweile zum Gesundheitstrend geworden und die Beliebtheit steigt.

Durch den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel möchten Menschen bewusster leben. Es soll sich ein gutes Gefühl und ein verbessertes Wohlbefinden einstellen. So können sich Körper und Geist regenerieren und wieder in Balance kommen.

Besonders das Intervallfasten, ein Trend aus den USA, wird zunehmend praktiziert. Bei dieser Methode wird 16 Stunden am Tag gefastet, meistens ab 18 Uhr. In den restlichen 8 Stunden sind dem Essen keine Grenzen gesetzt.

Welche Fastenarten gibt es sonst noch?

Es gibt verschiedene Arten des Fastens. Gängige Methoden sind beispielsweise Basen-, Früchte-, Suppen-, Schroth- oder Heilfasten. Auch verzichten viele Menschen in der Fastenzeit einfach nur auf Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch.

Besonders das Heilfasten ist sehr beliebt. Hierbei wird auf feste Nahrung verzichtet und bei Brühe, Tee, Säften und Wasser gefastet. Wichtig dabei ist, den Darm richtig darauf vorzubereiten und sich viel zu bewegen, um einem Muskelabbau entgegen zu wirken.

Tipps für ein gesundes Fasten

Ob Fasten sich positiv auf den Körper auswirkt oder nicht, ist unter den Experten umstritten. Damit das Fasten möglichst gesund abläuft, hier ein paar grundlegende Tipps:

  • Der entsprechende Zeitraum der Fastenkur kann über mehrere Tage bis Wochen andauern. Dies ist sehr subjektiv zu entscheiden. Das Wohlbefinden und die Gesundheit sind bei der Fastenkur ist das A und O.
  • Heute sind unzählige Methoden des Fastens bekannt und nicht jede Methode passt zu jedem Menschen. Damit die Motivation hoch bleibt und das Fasten effektiv ist, sollte man sich die für sich passende Methode herauszusuchen.
  • Ähnlich wie beim Bergsteigen, ist auch beim Fasten eine gute Vorbereitung sehr wichtig um es möglichst effektiv durchzuführen und dem Körper nicht zu schaden. Es gibt über das Thema ausreichend Literatur. Auch Ärzte, Heilpraktiker und Ernährungsberater können einen dabei unterstützen, wichtige Tipps geben und sollten herangezogen werden. Vor allem alte Menschen, Kinder, Schwangere und Menschen, die bereits durch Krankheiten geschwächt sind, sollten sich ausreichend informieren und ärztlichen Rat einholen, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen. Fasten ist nicht für jeden geeignet und kann sogar der Gesundheit schaden.
  • Während des Fastens ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr noch wichtiger als sonst. Besonders wenn auf jegliche Nahrung verzichtet wird und Nährstoffe nur über Flüssigkeiten aufgenommen werden. 3-4 Liter sind hierbei mindestens notwendig.
  • Beim Fasten sind sanfte Bewegungen durchaus nützlich. Sie können den Abbau von Muskeln verhindern und Kreislaufproblemen vorbeugen. Auf intensive Belastungen und Extremsport sollte jedoch besser verzichtet werden, um Kreislaufprobleme zu vermeiden.
  • Nach dem Fasten muss sich der Körper, insbesondere die Verdauungsorgane, wieder langsam daran gewöhnen, dass sie wieder feste Nahrung bekommen und diese verdauen müssen. Deshalb ist es empfehlenswert, den Umstieg langsam anzugehen und zuerst nur mit kleinen Portionen, z.B. einem Apfel, zu beginnen.

Nach einer guten Vorbereitung kann man sich somit, die für sich optimale Fastenkur heraussuchen.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Fasten? Was hat euch besonders motiviert und wie habt ihr euch nach der Zeit des Verzichts gefühlt?

Wir freuen uns über Kommentare und Tipps zum Thema Fasten.

Foto: pixabay/lizenzfrei

Von | 2018-03-02T09:34:19+00:00 2. März 2018|Kategorien: #issgesund, Ernährung, Trends|Tags: , , |

Hinterlassen Sie einen Kommentar