Tipps zum Studienbeginn

Pauken, Party, Pläne machen: Studienanfängern steht gefühlt die ganze Welt offen. Auf den Traumjob hinarbeiten, Auslandssemester auf Bali, die Freunde fürs Leben finden. Im Oktober öffnen deutschlandweit wieder die Hochschulen über 500.000 jungen, motivierten Menschen mit großen Träumen die Tore. Damit das Studium zur besten Zeit des Lebens wird, gibt es hier zehn Tipps, um den Studienbeginn zu erleichtern.

  1. Bei der Orientierungswoche mitmachen
    Einsam muss keiner durch sechs Bachelor-Semester gehen. In der O-Woche, also der Orientierungswoche direkt am Anfang des Semesters gibt es meistens Erstirallyes, Einführungsveranstaltungen und Partys. Hier knüpft man Kontakte, führt Gespräche mit Gleichgesinnten und findet vielleicht schon die Freunde, die einen das Studium und das Leben lang begleiten werden.
  2. Informieren, Sortieren, Planen
    Ein gutes Zeitmanagement ist das wichtigste, um stressfrei durchs Studium und die Klausurenphase zu kommen. Daher ist es das Beste, seine Unterlagen sofort ordentlich zu organisieren, abzuheften und damit zu lernen. Klausurtermine und andere Infos am Semesteranfang direkt in den Kalender einzutragen, erleichtert das Klausur- und Hausarbeitsmanagement. Denn die Klausurphase ist schon stressig genug, da braucht man nicht auch noch zusätzlichen Stress, weil man das restliche Semester nichts gemacht hat. Es hilft auch zu wissen wie man richtig lernt und welcher Lerntyp man ist.
  3. Die richtige Wohnung
    Studentenzeit ist WG-Zeit – das sehen zumindest die meisten Studenten so. Um da auch wirklich die perfekte Wohngemeinschaft zu finden, empfiehlt es sich, zu überlegen, was man überhaupt möchte: Party-WG, Zweck-WG, mit Freunden zusammenwohnen? Wer nach Uni-Schluss und Partynacht seine Ruhe braucht, sollte vielleicht besser nach einer eigenen Wohnung Ausschau halten. Übrigens: selbst wenn Billy-Regal, Kleiderstange und Flohmarkt-Möbel keinen hohen Wert haben, lohnt sich für Laptops oder teures Elektronikequipment eine Hausratversicherung. Meist lohnt sich aber ein Blick in die Police der Eltern: Die deckt oft auch noch die Studentenwohnung ab. Am besten auch darauf achten, dass das Fahrrad mitversichert ist.
  4. Nicht immer Nudeln mit Pesto
    Studenten gehören zu der ärmsten Bevölkerungsschicht in Deutschland. Nudeln mit Pesto haben vermutlich jeden Studenten schon einmal über den Monat gerettet. Mit ein bisschen Planung, ist das aber gar nicht nötig. Oft bietet die Mensa günstige Gerichte an. Aber auch frisch kochen ist in der Regel günstiger als Fast Food. Am sparsamsten ist es, nur einmal pro Woche einkaufen zu gehen, einen Wochenplan zu erstellen und auf Angebote zu achten. Hier gibt es Inspirationen für gesunde, schnelle und günstige Gerichte. Übrigens ist auf dem Wochenmarkt saisonales Obst und Gemüse oft günstiger als im Supermarkt!
  5. Entdeckt neue Sportarten
    Für Studenten gibt es unzählige Rabatte, Ermäßigungen und Angebote. Ein Angebot, das kein Studierender verpassen sollte: Hochschulsport. Von Rudern über Riesentrampolin zu Stand Up Paddling gibt es verschiedene Sportkurse, die gegen einen geringen Betrag von der Hochschule angeboten werden. Bewegung tut immer gut, man kann neue Sportarten entdecken und Kommilitonen aus ganz anderen Studiengängen kennenlernen.
  6. Feiert die Feste wie sie fallen
    Das Klischee vom partywütigen Studenten trifft sicher nicht auf jeden zu, auf sehr viele aber bestimmt. Egal ob Semester-Opening, WG-Party oder Beerpong-Turniere:  Genießt eure Studentenzeit auch mal nach dem Motto „A little party never killed nobody“ statt nur vor Laptop und Büchern zu sitzen.
  7. Jetzt schon vorsorgen
    Auch wenn Krankheit eigentlich das Letzte ist, an das man in der unbeschwerten Zeit denken will, ist es wichtig, sich schon im Studium Gedanken über eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu machen. Denn wer erst einmal so krank ist, dass er nicht mehr seinen Beruf ausüben kann, kann seine Existenz mit einer BU sichern. Für 43 Prozent der Zwanzigjährigen ist das Risiko berufsunfähig zu werden hoch. Die häufigsten Gründe sind psychisch bedingt. Viele Versicherer bieten günstige Studententarife an. Umso früher man einsteigt, desto günstiger ist der Tarif.
  8. Die Hot-Spots kennenlernen
    Egal ob Institutsgebäude, Mensa, Bibliothek oder das kleine Café um die Ecke: Sich auszukennen steigert den Wohlfühlfaktor rasant – und man outet sich nicht sofort als Ersti. Also einfach mal mit den neuen Freunden eine Tour über den Campus machen und die schönsten Ecken kennenlernen. Viele Universitäts-Bibliotheken bieten übrigens auch Führungen an. So steht der nächsten Hausarbeit nichts mehr im Weg.
  9. Neue Sprachen lernen
    Die Chance gibt es später nicht mehr so leicht und günstig: Neue Sprachen lernen! Das Angebot an Sprachen ist an vielen Universitäten riesig. Egal ob Spanisch, Niederländisch oder Türkisch: Die Sprachkurse werden kostenfrei angeboten, auch wenn sie nicht auf dem Stundenplan stehen. Denn Sprachkenntnisse machen sich nicht nur gut bei Arbeitgebern, sondern helfen im Urlaub oder im Auslandssemester weiter.
  10. Pimp your food
    Mensaessen ist leider meist kein kulinarisches Meisterwerk. Trotzdem ist es die günstigste Möglichkeit, an langen Unitagen ein warmes Essen zu bekommen. Große Hochschulen haben in der Regel mehr als eine Mensa – und nicht jede schmeckt gleich. Da lohnt es sich, andere Standorte auszutesten. Auch auf andere, ältere Studenten zu achten, ist hilfreich, wenn es um die Wahl guter Gerichten geht. Am besten nachwürzen mit Salz, Pfeffer und was das Gewürzregal der Mensa noch so hergibt. 

Foto: pixabay/lizentfrei

Von |2018-09-04T08:52:00+00:003. September 2018|Kategorien: Allgemein, Job, Versicherung|Tags: , |

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